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Film „Terminal“ in Berlin durch Finnin realisiert!
Volker Labes, Berlin
12.03.2009
Traurig ist es, aber wirklich passiert.
Von
Dezember 2008 bis März diesen Jahres hat eine geistig verwirrte
Finnin den Flughafen Tegel zu ihrem zu Hause gemacht, wie Tom Hanks
in „Terminal“. Und genau wie der Hauptdarsteller fühlte sie sich
wohl in dem Gewimmel der Reisenden.
Ihr
Koffer mit den Habseligkeiten ist der aus einer Psychiatrischen
Klinik in Finnland entflohenen wohl abhanden gekommen.
Als
Dauergast fiel sie über mehrere Wochen nicht auf, erst im Februar
informierte eine Flughafenangestellte den Pfarrer der finnischen
Gemeinde in Berlin, Kai Henttonen, er und seine Frau haben viermal
versucht mit der Frau zu reden und sie zur Heimreise zu bewegen,
vergeblich.
Die
Frau ist inzwischen in der Hauptstadt verschwunden, nachdem sich die
Deutschen Behörden auf die Seite der geistig verwirrten Frau
gestellt haben. „Sie wolle in Deutschland bleiben und könne selbst
entscheiden“ hieß es. Und das obwohl aus Finnland eine
Zwangseinweisung in die Psychiatrische Klinik in ihrem Heimatland
vorliegt.
Ein
deutscher Sachverständiger erstellte am 5. März ein Gutachten in dem
es heißt das sie keine Gefahr für sich und die Allgemeinheit
darstelle. Daraufhin wurde sie aus einer Berliner Klinik antlassen.
Seitdem sind die finnischen Ärzte und ihre Familie in heller
Aufregung und wollen die Frau wieder nach Hause holen.
Der
Sprecher der finnischen Botschaft, Leo Riski, sagte „die Botschaft
kann wenig tun da die Frau nicht entmündigt wurde“.
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