Velkommen til www.sfm.no - Welcome to www.sfm.no - Willkommen zur www.sfm.no.


 

INDEKS

ANNONSER OM OSS MENINGER NYHETER REDAKSJON SERIER KONTAKT TJENESTER SIVORG

Et riksdekkende tverrpolitisk fritt og partiuavhengig nettmagasin for allmenn journalistikk. Portalansvarlig: Inter Media Research. PB.1118, 1787 Berg i Østfold. På Internett siden 1.1.1998




14.02.2008.

In Niedersachsen ist von der Öffentlichkeit unbemerkt erstmals seit Jahrzehnten wieder eine Kommunistin in ein deutsches Landesparlament eingezogen. Auf der Liste der Linkspartei: Christel Wegner von der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP), die bis heute die DDR für den besseren deutschen Staat hält, sie sitzt künftig im Landtag in Hannover. Das ARD-Magazin Panorama hat für einen Bericht, der an diesem Donnerstagabend ausgestrahlt wird, nun ein Interview mit der Linken-/DKP-Abgeordneten geführt, das einen fast 20 Jahre nach dem Fall der Mauer schaudern lässt.

Christel Wegner ruft darin unverdrossen zum "revolutionären Umsturz" durch die "Arbeiterklasse" auf, und sie fordert die Verstaatlichungen von Unternehmen, Banken und Bodenschätzen: "Die Macht des Kapitals kann nur dadurch überwunden werden, dass wir eine Vergesellschaftung der Produktionsmittel bekommen, der Finanzinstitute und der Naturressourcen", sagte sie nach Angaben von Panorama. Das kommt mir nur all zu bekannt vor, ganz nach dem Motto:“ Unsere Arbeitskraft der Deutschen Demokratischen Republik“, „Alles für das Volk und die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands“!

Die wackere Leninistin bekennt sich außerdem zur Wiedereinführung der Staatssicherheit nach der Revolution: "Ich denke (...), wenn man eine andere Gesellschaftsform errichtet, dass man da so ein Organ wieder braucht, weil man sich auch davor schützen muss, dass andere Kräfte, reaktionäre Kräfte die Gelegenheit nutzen und so einen Staat von innen aufweichen."

Auch die innerdeutsche Grenze findet sie offenbar nach wie vor richtig, wenn auch mit einer recht eigentümlichen Begründung: "Der Bau der Mauer war in jedem Fall eine Maßnahme, um sozusagen zu verhindern, dass weiterhin Westdeutsche in die DDR konnten. Einmal die Wirtschaft schädigen, indem sie billig eingekauft haben - das war ja so - auch um zu verhindern, dass irgendwelche Kräfte über die Grenze spazieren, die man da nicht haben wollte."

Margot Honecker und andere Mitglieder der ehemaligen Führungsriege der SED verdienen nach Ansicht der Abgeordneten auch heute noch "unsere uneingeschränkte Solidarität" - weil sie "ihr ganzes Leben lang in den Aufbau einer anderen Gesellschaftsform gesteckt haben." Kein Wunder, dass sich Wegner von der Linkspartei absetzt, die längst auf Abstand zum ehemaligen Arbeiter- und Bauernstaat gegangen ist: "Die Linke möchte mit Reformen erreichen, und wir sind der Auffassung: Das reicht nicht. Wir wollen den Umbau der Gesellschaft."
 

SAMFUNNSMAGASINET
Et tverrpolitisk fritt og helt partiuavhengig nettmagasin. Oppdateringer skjer sporadisk unntatt i månedene juni - juli og august da vi holder sesongstengt.
Sporadiske oppdateringer kan forekomme under stengeperioden (sesongen).  Innhold fra www.sfm.no kan refereres til mot angivelse av kilde.
Gjengivelse av innhold fra www.sfm.no, og uansett hva, er ikke tillatt uten skriftlig samtykke
Kommersielt bruk av innhold på www.sfm.no må alltid være skriftlig avtalt på forhånd
. I slike tilfeller  følger vi gjeldende satser for Norsk Journalistlag / Frilansgruppen.
Copyright  tilhører hhv forfatter og fotograf / annen utgiver / kilde: (Jf. Åndsverkloven).
Ansvarlig redaktør: Jan Hansen.
E-post: sfm@sfm.no