Volker Labes, Berlin
02.11.2011
Drei Frühgeborene Babys sind nach
Medienangaben in einem Bremer Krankenhaus gestorben. Das
berichtete die Zeitung „Weser Kurier“ am Mittwoch auf
ihrer Webseite. Nach Angaben von Radio Bremen seien
zudem weitere zehn Kinder krank geworden.
Wahrscheinlich seien Keime die Ursache,
berichtete der Sender. Zwei der Babys sollen dabei
bereits im August gestorben sein. Das dritte Kind aber
erst vor kurzem. Zwar waren bei diesem, laut Radio
Bremen, auch gefährliche Keime nachgewiesen worden. Ob
es aber letztendlich daran gestorben ist, konnte bisher
nicht geklärt werden. Die Neugeborenen-Station wurde
geschlossen.
Die
Staatsanwaltschaft ermittelt. Es seien Zeugen bestellt
worden, sagte der zuständige Staatsanwalt im Vorfeld
einer Pressekonferenz am Mittwoch. Nähere Einzelheiten
wollte er nicht bekanntgeben.
Die
Behörden wollten zunächst keine Angaben zur Art des
Zwischenfalls im Klinikum Mitte in Bremen machen. Auf
einer Pressekonferenz am Mittwochnachmittag werden der
Staatsrat des Gesundheitsressorts sowie die
Geschäftsführung des Klinikums und des Bremer
Klinikverbundes über Details informieren. Zur Stunde sei
ein Krisenteam des Robert-Koch-Institutes dabei, die
Situation zu untersuchen, teilte das Klinikum mit.
Bei den Zuständen in unseren
Krankenhäusern ist das aber
auch nicht groß verwunderlich. Denn alle möglichen
Stellen werden aus Klinikhand gegeben und über
Zeitarbeit abgedeckt. Das geht sogar so weit das die
Krankenhäuser die Krankenschwestern über Zeitarbeit
gehen lassen und diese im ständigen Wechsel innerhalb
der Kliniken arbeiten.
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