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EHEC und kein Ende! Volker Labes, Berlin 16.06.2011 Jetzt soll es das Wasser gewesen sein! Vermutlich ist über das Waschwasser eines Frankfurter Gemüsebetriebs der EHEC-Erreger auf Salatblätter gelangt. Während der betroffene Betrieb geschlossen wurde, steigt die Zahl der Todesopfer auf 38 an. Allerdings sollte auch diese Meldung mit Vorsicht behandelt werden, denn in der vergangenen Woche waren es noch Sprossen aus Niedersachsen. Vermutlich mit verunreinigtem Waschwasser sind EHEC-Erreger auf Salatblätter eines Frankfurter Gemüsebetriebs gelangt. Es handelt sich nach Angaben des hessischen Umweltministeriums vom Donnerstag aber nicht um den akuten Typ, sondern um eine weniger aggressive Variante. Allerdings kann auch dieser Erreger schwere Durchfallerkrankungen auslösen. Das Gemüse des Betriebes wird mit Wasser aus einem Brunnen gewaschen, sagte Geschäftsführer Steffen Gerlach. Der Hof in einem Frankfurter Vorort wurde geschlossen und das Gemüse zurückgerufen. Trotz abflauender EHEC-Welle steigt die Zahl der Todesopfer weiter an. Mittlerweile seien 38 Menschen an den Folgen von EHEC oder dem Hämolytisch-Urämischen Syndrom (HUS) gestorben, teilte das Robert-Koch-Institut in Berlin am Donnerstag mit. Am Mittwoch war das 37. Todesopfer gezählt worden. Seit Anfang Mai seien 3.304 EHEC- oder HUS-Fälle übermittelt worden, hieß es. Insgesamt jedoch würden seit etwa einer Woche Erkrankungen an HUS und EHEC auf deutlich niedrigerem Niveau als zuvor gemeldet. |
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