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Subventionen werden durch Bundestag gekürzt!


Volker Labes.

Berlin 28.2.2011

Mit den Stimmen der schwarz-gelben Koalition hat am Donnerstagabend eine Kürzung der Solarsubventionen beschlossen. Die Einspeisevergütung für Sonnenstrom wird bis Juli um bis zu 15 Prozent und bis Januar 2012 um maximal 24 Prozent gekürzt. Die Grünen enthielten sich, SPD und Linke stimmten dagegen. Mit der Kürzung will die Koalition den Anstieg der Strompreise dämpfen. Die von allen Stromverbrauchern bezahlte Umlage für Strom aus erneuerbaren Quellen hatte sich wegen des Booms bei der Solarenergie zum Jahresbeginn fast verdoppelt. Sonnenstrom wird bislang mit mehr als 30 Cent pro Kilowattstunde vergütet, ein Vielfaches so hoch wie konventioneller Strom. Die Vergütung ist auf 20 Jahre garantiert.

Wie stark die Fördersenkung ausfällt, richtet sich danach, wie viele Anlagen von März bis Mai ans Netz gehen. Die Summe der Anlagen wird mit vier multipliziert und auf das Jahr hochgerechnet. Kommt man auf mehr als 3500 MW neu installierte Leistung, gibt es ab Juli drei Prozent weniger Förderung pro Kilowattstunde. Erst bei mehr als 7500 MW würde die maximale Kürzung um 15 Prozent greifen. Am 1. Januar 2012 folgt eine weitere, lineare Kürzung um neun Prozent, so dass es insgesamt 24 Prozent werden könnten. 2010 waren Anlagen mit einer Leistung von mehr als 7000 Megawatt (MW) neu ans Netz gegangen.

 

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