ET RIKSDEKKENDE TVERRPOLITISK FRITT OG PARTIUAVHENGIG NETT- og DEBATTMAGASIN FOR ALLMENN JOURNALISTIKK. PÅ INTERNETT SIDEN 1.JANUAR 1998.
ANNONSER OM OSS MENINGER NYHETER REDAKSJON KONTAKT TJENESTER

Lokführer hat noch größeres Unglück verhindert!

Volker Labes, Berlin

02.02.2011

Lokführer Maik J. († 35) aus Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) rettete in den letzten Sekunden seines eigenen Lebens viele seiner Passagiere, weil er geistesgegenwärtig die Bremse seines Zuges auslöste! Trotzdem starben bei einer der größten Katastrophen der Deutschen Bahn 10 Menschen und 30 wurden zum Teil schwer verletzt!

Das geht aus dem ersten Ermittlungsbericht von Bundesverkehrsminister Ramsauer (CSU) zum Zugunglück von Hordorf an den Verkehrsausschuss des Bundestages hervor.

Laut Bericht wurde der Fahrtenschreiber des Personenzuges vorausgewertet: „... hat der Triebfahrzeugführer noch eine Schnellbremsung eingeleitet, die den Personenzug von ca. 98 km/h auf ca. 66 km/h beim Zusammenstoß abgebremst hat.“

Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen die Ermittlungen gegen den Todes-Lokführer des Güterzuges aufgenommen. Es besteht der Anfangsverdacht wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und Gefährdung des Bahnverkehrs! Oberstaatsanwältin Silvia Niemann (57): „Der Anfangsverdacht stützt sich unter anderem auf die Aussage eines Zeugen und stellt darauf ab, dass der Lokführer möglicherweise ein Haltesignal überfahren hat.“Konkreter steht es im Bericht an den Verkehrsausschuss. Darin heißt es, der Lokführer (40) des Güterzuges habe zwei Signale ignoriert: „Der Güterzug passierte aber sowohl das Einfahrtsvorsignal in der Stellung „Halt erwarten“ sowie das anschließende Halt zeigende Hauptsignal B, ohne diese zu beachten, und hat die für die Zugfahrt des HEX 80876 eingestellte Weiche aufgefahren.“ Über Funk bekam der Güterzugführer sogar noch einen Nothaltauftrag! Unklar ist jedoch noch, ob er darauf reagiert hat.

Am Unglückstag hatte der Güterzug auch noch zwei Stunden Verspätung. Das bestätigt Bernd Gerstdorff (64), Konzernsprecher der zuständigen Salzgitter AG: „Der Zug fuhr an diesem Tag zwei Stunden später. Das war aber mit der DB-Netz-AG abgestimmt.“ Ein Bahnmitarbeiter zur BILD: „Möglicherweise war es die Macht der Routine, denn fährt der Güterzug pünktlich, hat er auf diesem Abschnitt freie Fahrt.”Hat der Zugführer eventuell die Verspätung vergessen, schaute darum nicht auf das Signal? Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

Im Norwegisch:
Denne tyske artikkelen handler om diverse omstendigheter knyttet til den tragiske togulykken i nærheten av Magdeburg i Tyskland. Red. 

 

NETTMAGASINET SFM.NO. (SAMFUNNSMAGASINET)
Oppdateringer på sfm.no skjer sporadisk med unntak av månedene juni - juli og august da vi holder sesongstengt.
Færre sporadiske oppdateringer kan forekomme også i sesongen. 
Samfunnsmagasinet er ikke ansvarlig for innhold på eksterne nettsteder som vi måtte linke til.
Bruk av innhold fra våre nettsider er ikke tillatt uten skriftlig avtale. Overtredelse vil medføre økonomisk erstatningsansvar!
Portalansvarlig: Inter Media Research. Postboks 1118, 1787, Berg i Østfold, Norge
Ansvarlig redaktør: Jan Hansen. E-post: sfm@sfm.no

Medlem av Norsk Journalistlag (NJ/Frilans)