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Autobrände ohne Ende! Volker Labes, Berlin 28.08.11 Mit bis zu 500 Beamten war die Polizei auch in der Nacht zum Sonnabend auf Jagd nach Autobrandstiftern. Dennoch haben erneut in Kreuzberg, Neukölln, Charlottenburg und Moabit vier Fahrzeuge gebrannt. Dank aufmerksamer Nachbarn konnte in Kreuzberg aber ein größerer Brandschaden an einem Mercedes verhindert werden. Gegen 23 Uhr beobachteten Anwohner aus einem Mehrfamilienhaus an der Kreuzberger Oranienstraße eine bislang unbekannte Person, die sich in den Büschen an einem Parkplatz direkt vor dem Haus aufgehalten hatte. Als wenig später an beiden Vorderreifen eines Mercedes Feuer ausbrach, riefen sie die Polizei und löschten die Flammen. Im Hüttenroder Weg in Neukölln bemerkten Mieter gegen 0.15 Uhr ein kleines Feuer an einem BMW, der auf dem Mieterparkplatz abgestellt war. Allerdings erloschen die Flammen, ehe die Polizei eintraf. Als die Polizeibeamten die unmittelbare Gegend absuchten, entdeckten sie, dass der oder die Täter auch versucht hatten, einen Mercedes anzuzünden. In Charlottenburg brannte kurz vor 2 Uhr ebenfalls ein Mercedes. Die Feuerwehr löschte das Fahrzeug auf der Müller-Breslau-Straße. Auf der Zwinglistraße in Moabit brannte ein BMW. Hier hatten Anwohner ebenfalls die Flammen entdeckt und die Polizei gerufen. Die Feuerwehr konnte allerdings nicht verhindern, dass ein daneben stehender Mazda durch die Flammen beschädigt wurde. In der Zwischenzeit brannten in Berlin Nacht für Nacht ca. 160 Autos und ein Ende ist nicht in Sicht. Derzeit werden die Beamten der Berliner Polizei durch die Bundespolizei unterstützt. Nachahmer gibt es nun auch im übrigen Bundesgebiet, Gott sei Dank aber noch nicht in dieser Häufung wie hier in Berlin. |
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