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Größter Nettozahler der EU ist: Deutschland
Volker
Labes, Berlin
23.09.09
Um
gut 1,3 Milliarden Euro ist im vergangenen Jahr der deutsche Beitrag
zum EU Haushalt gestiegen! Das besagt der jetzt von der EU
Kommission vorgelegte Haushaltsbericht 2008.
Danach hat Deutschland vergangenes Jahr 7,8 Milliarden Euro mehr in
den Gemeinschaftshaushalt eingezahlt als sie wieder herausbekommen
bekommen hat.
Hauptgrund für den Anstieg des Nett ist, dass Deutschland weniger
Fördermittel von der EU erhalten hat als im Vorjahr. 2007 waren es
noch 12,5 Milliarden Euro die Deutschland erhielt, 2008 nur noch 11
Milliarden. Ursache dafür ist die EU Osterweiterung. Mit dem
Beitritt von zehn neuen Staaten 2004 und der Aufnahme Rumäniens und
Bulgariens in 2007 ist die Anzahl bedürftiger Länder die
Fördermittel für Strukturschwache Regionen dringender benötigen als
das Ruhrgebiet und die neuen Bundesländer gestiegen.
Harren wir der Dinge die da kommen wenn Deutschland wie
Kontinentaleuropa auch von der Wirtschaftskrise voll erfasst wird.
Denn der Beitrag zur EU richtet sich ja nach dem Sozialprodukt des
jeweiligen Landes und Großbritannien hatte in 2008 nur einen Beitrag
von 993 Millionen Euro zu leisten. Das war in 2007 noch der
zweitgrößte Nettozahler hinter Deutschland.
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